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Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust, mit der in vielen Fällen Knoten in einem Stadium erkannt werden können, in dem sie noch nicht tastbar sind. Diese Untersuchung kann immer dann durchgeführt werden, wenn ein begründeter Verdacht auf eine Erkrankung bzw. ein entsprechendes Risiko vorliegt. Sie hilft, gutartige von bösartigen Veränderungen zu unterscheiden sowie der Verlaufskontrolle bei einer behandelten Tumorerkrankung. |
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Brustkrebs zählt
zu den häufigsten Krebserkrankungen der Frau, etwa jede 12. ist hiervon
betroffen. Mit der Mammographie können kleinste Einzelheiten der Brust
gut erkannt werden, so daß schon Mikroverkalkungen (häufig der
erste Hinweis auf Krebs!) ab 0,1 mm Durchmesser und kleinste Tumoren ab
5mm Durchmesser nachweisbar sind. Werden Tumoren dieser Größenordnung
entdeckt, so sind die Lymphknoten in den Abflußgebieten der Geschwülste
meist noch nicht vom Tumor befallen und die Zehnjahresheilungschance nach
der Behandlung beträgt über 80%. In den meisten dieser Fälle
kann auch bei bösartigen Tumoren brusterhaltend operiert werden. Die
Mammographie ist damit jeder andere Früherkennungsmethode weit überlegen.
Untersuchungsablauf : Die Brust wird auf einen Röntgenfilmtisch gelegt und mit einer Kompressionsplatte vorsichtig zusammengedrückt. Sie sollten der Medizinisch-Technischen- Assistentin, die Mammographieaufnahmen bei lhnen anfertigt sagen, wann sie mit dem Zusammendrücken der Brust aufhören soll. Beachten Sie dabei, daß die für ein gutes Röntgenbild notwendige Strahlendosis um so niedriger ist und das Bild selbst um so besser beurteilbar, je stärker komprimiert wird. Sie sollten jedoch unnötige Schmerzen nicht auf sich nehmen. Von jeder Brust werden zwei Aufnahmen angefertigt (eine von oben, ein schräg seitlich, bei unklaren Veränderungen noch eine 3. und 4.). Die Entwicklung der belichteten Aufnahmen dauert einige Minuten, danach (manchmal auch davor) wird Sie der Röntgenarzt untersuchen, Ihre Brust abtasten und die angefertigten Bilder mit einer Lupe betrachten, um auch feinste Kalkablagerungen erkennen zu können. |
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In welchem
Alter und in welchen Abständen wird mammographiert? Mammographiert
wird - unabhängig vom Lebensalter - immer dann, wenn Krebsverdacht
besteht. Ab dem 35sten Lebensjahr kann sich jede Frau einer Basisuntersuchung
unterziehen. Bei dieser wird festgestellt, ob die Brust überhaupt
mammographisch beurteilbar ist, ob sonstige Risikofaktoren vorliegen und
in welchen Abständen die weiteren Untersuchungen erfolgen sollten.
Sollten Sie zu einer Frauengruppe gehören, bei der ein erhöhtes
Risiko für eine Brustkrebserkrankung besteht (eigene Krebserkrankung
oder Operation einer Krebsvorstufe), Brustkrebs bei Mutter oder Schwestern
in jungen Jahren (unter 50), sind - unabhängig von Ihrem Alter - jährliche
Mammographien ratsam.
Bringen Sie bitte vorhandene Mammographiebilder zu den Untersuchungen mit, da kleine Veränderungen dadurch einfacher festzustellen sind. |
Radiologie
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