Angiographie
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heißt die Röntgenuntersuchung der Schlagadern mittels
Kontrastmitteln. Dies erfolgt hauptsächlich über einen Katheter, der unter örtlicher Betäubung und über eine günstig lokalisierte Arterie in das Gefäßsystem eingebracht wird.

Die Untersuchung ist schmerzfrei und wenig belastend.
Dabei können die unterschiedlichsten Regionen des Körpers untersucht werden.

Ziel der Untersuchung ist es, die Durchblutungsverhältnisse in Gefäßabschnitten, großteils der Becken-Beinarterien und der Hauptschlagader oder Hals- und Schulter-Armarterien, unter Einsatz eines jodhaltigen Röntgenkontrastmittels festzustellen. Dafür muß das Kontrastmittel über einen Katheter eingespritzt werden.
Bei Patienten, bei denen schon durch Voruntersuchungen (Ultraschall; MRT) das Vorliegen behandlungswürdiger Prozesse bekannt ist, müssen häufig Extremitätenarterien und hirnversorgende Arterien untersucht werden.
Durch das Einführen dünner Sonden ist es möglich, verschlossene Gefäße zu öffnen,  Verengungen können durch Ballonkatheter aufgedehnt werden (siehe PTA). Der Eingriff wird vom untersuchenden Arzt auf Bildschirmen verfolgt und kontrolliert. Durch diese Untersuchungsart ist es möglich, chirurgische Operationen zu vermeiden.
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Worauf Sie vor, während und nach der Untersuchung achten sollten : 
Vor der Untersuchung nehmen Sie bitte mindestens 3 Stunden  keine festen Speisen mehr zu sich, Getränke wie Mineralwasser oder gesüßter Tee sind erlaubt.
Nach der Untersuchung wird bei Zugang über die Beinschlagader (Leistenregion) im Anschluß an die Entfernung des Katheters die Punktionsstellen in  der Regel mit einem Kollagenstöpsel verschlossen. Gegebenenfalls wird ein Druckverband angelegt. Dieser verbleibt 2- 5 Stunden. In dieser Zeit müssen Sie Bettruhe einhalten und das verwendete Bein gestreckt lassen. 
Bei Verwendung der Armschlagader wird ein Verband angelegt.Hier ist Bettruhe nicht notwendig. Beachten Sie bitte, daß Sie nach der angiographischen Untersuchung nicht verkehrstüchtig sind !
Trinken Sie reichlich (Tee, Mineralwasser), damit das Kontrastmittel schnell wieder über die Nieren ausgeschieden werden kann.
Was der Arzt wissen muß : 
  • besteht eine Allergie (z.Bsp. Heuschnuptfen, Asthma), Überempfindlichkeit, z.Bsp. gegen Medikamente, Nahrungsmittel, Pflaster, örtliche Betäubungsmittel?
  • wurden früher Unverträglichkeitsreaktionen (z.Bsp. gegen Pflaster, Latex, Medikamente, Jod, Kontrastmittel, Nahrungsmittel ) beobachtet?
  • traten bei früheren Untersuchungen mit Kontrastmitteln  Reaktionen wie Hautausschlag, Kreislaufreaktion oder Juckreiz auf ?
  • Haben Sie jemals an Krampfanfällen oder Lähmungen gelitten?
  • Liegt eine der folgenden Krankheiten vor ?

  • - bösartige Bluterkrankungen 
    - Überfunktion der Schilddrüse
    - erhöhte Blutungsneigung
    - Herzerkrankung
    - Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
    - Nierenerkrankung
    - Gicht
    - Infektionskrankheiten (z.Bsp.Hepatitis, AIDS)
  • Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein (z.Bsp.Mercumar, Falithrom, Aspirin, Herz-, Schmerzmittel, Antidiabetika) ? Wenn ja, welche ?
  • Wurde bei Ihnen schon einmal eine Angiographie durchgeführt ? Wenn ja, bringen Sie bitte vorhandene Unterlagen mit.
  • Wurden die zu untersuchenden Gefäße schon einmal geröntgt bzw.operiert? Wenn ja, wann, wo, warum? Bitte bringen Sie vorhandene Unterlagen mit.
  • Frauen im gebährfähigen Alter : könnten Sie schwanger sein ?
  • Haben Sie einen Röntgen- oder Allergiepaß? Wenn ja, legen Sie ihn bitte bei der Anmeldung vor.
Beachten Sie bitte auch das spezielle Merkblatt, das Sie für diese Untersuchung an der Anmeldung erhalten.
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Radiologie am Rosa-Luxemburg-Platz
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